Yoga - mehr als nur ein Trend?
Zur Zeit in aller Munde - Yoga. Man fühlt sich gleich nicht hip, wenn man nicht auch schon einmal einen Kurs belegt hat oder zumindest mitreden kann. Der Trend ist nur scheinbar einer. Immerhin sitzen, meditieren und bewegen sich Yogis schon seit über 2500 Jahren, manche sagen seit 5000 Jahren. However, ein echter Langzeittrend.
Da muss also doch wirklich mehr dran sein wie pure Esoterik oder die Launen einer Zeit. Ehrlich gesagt, hat Yoga auch eher nichts mit Esoterik zu tun. Mittlerweile gibt es sogar viele wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit von Meditation und Co. Die weltweit anerkannte „Stress-Reduction-Clinik“ der University of Massachusetts heilt und therapiert fast ausschließlich mit Meditation und Yoga. Dabei meint man mit Heilung eine tiefgreifende Transformation des Denkens, aus der die Fähigkeit erwächst, alle Aspekte des Lebens, auch Stress und Schmerz, souveräner zu handhaben.
In Indien hieß es, dass man sich vor dem körperlichen Praktizieren erst mit der Philosophie des Yoga beschäftigen soll. Mit der Begründung - wohin dann mit der neu gewonnenen Kraft und Flexibilität? Wende ich sie an um noch besser zuschlagen zu können oder mit mehr Klarheit und Clevernis noch gewinnträchtigere Geschäfte zu machen? Oder schule ich vorher und immer wieder beim Praktizieren die Achtsamkeit. Achtsamkeit mit mir und mit meiner Umwelt. Jede Bewegung, jede Tätigkeit, die man achtsam tut, wird in gewisser Weise zur Meditation.
Mit den Bewegungen der Yoga Übungen entwickelt man ein Bewusstsein für seinen Körper, lernt auf seine Signale zu hören und ihn anzunehmen, wie er ist, unabhängig, wie fit oder gesund man gerade ist. Manch einer hat den Eindruck, dass sich während eine Yogastunde der Körper wieder selbst zurechtrückt. Und fast übereinstimmend stellt man fest, dass man sich hinterher einfach gut fühlt. Und die netten Nebeneffekte - wie Julia Roberts sagte: „ Ich will mich gar nicht verändern, ich will nur einen knackigeren Po.“ :) weist man sicher auch nicht von der Hand.
Über die Atmung lernt man, bewusst in Prozesse einzugreifen. Jeder weiß, wie er atmet, wenn er ganz entspannt in der Wanne oder am Meer liegt und jeder kennt die Atmung, die einen bei Stress oder Angst ereilt. Nicht umsonst heißt es: „ Mir stockt der Atem.“ oder „ Atme erst mal tief durch!“. Und so kann man in einem guten Yogaunterricht mit Atemübungen lernen, über seinen Atem seinen Geist zu beeinflussen. Indem man lernt tief und ruhig zu atmen. Dazu muss man freilich erst einmal lernen, sich eine gewisse Zeit auf den Atem zu konzentrieren. Und das ist am Anfang wirklich nicht leicht! Also Ganzheitlichkeit praktiziert. Körper, Geist und Seele. So muss man nur noch schauen, welcher Lehrer zu einem passt und dass geht mit fast überall preiswert oder kostenlos angebotene Probestunden ganz easy!
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Evelyn Bierbach ist Mutter von 2 Kindern, Yogalehrerin, Trainerin/ Coach bei Manage Acting, Pilatestrainerin, Thai-Yoga-Massagen Ausbildung, Stress Therapeutin „Sicher und gelassen im Stress"
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