Yellow Head

Die Yellow-Head-Methode

Fehlhaltungen, Überbelastung & ihre Auswirkungen auf die Halswirbelsäule

Die Yellow-Head-Methode ist ein neues Therapiekonzept für Menschen, die an Beschwerden im Halswirbelsäulenbereich von Verspannungen über Nackenschmerzen, bis hin zu Spannungskopfschmerzen und damit direkt oder indirekt in Verbindung stehenden Beschwerdebildern wie Tinnitus leiden.

Auch wenn diese Krankheitsbilder in der Regel verschiedene und unterschiedliche Ursachen haben, so ist doch unstrittig, dass in der HWS diesbezüglich entscheidende  und häufige Ursachen, bzw. Mitursachen liegen bzw. Störungen in diesem Bereich beschwerdeauslösende Funktion haben und entsprechend hier ein therapeutischer Ansatzpunkt besteht.

Die Verbreitung und zunehmende Häufigkeit dieser Krankheitsbilder beruht auf funktionellen Überlastungen und Fehlhaltungen meist im Rahmen einseitiger und sitzender Tätigkeiten in Beruf und Freizeit und häufig damit einhergehenden sich monoton wiederholenden Bewegungsabläufen. Es resultieren die bekannten Fehlhaltungen und Überlastung mit zunächst überwiegend funktionellen Beschwerden und nachfolgenden strukturellen Veränderungen.

Auch Schmerzbilder die unter den Sammelbegriffen RSI-Syndrom ( (Repititive Strain Injury oder Repititive Stress Injury), CTD (Cumulative Trauma Disorder), OOS (Occupational Overuse Syndrome) zusammengefasst werden, gehören hierher. Die steigende Zahl dieser Krankheitsbilder mit hoher Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen und der Tendenz zur Chronifizierung erklärt ihre volkswirtschaftliche Bedeutung. 

Physiotherapeutische Vorgehensweisen orientieren sich jeweils an den individuell zugrunde liegenden funktionellen Abweichungen. Grundsätzliche physiotherapeutische Behandlungsprinzipien sind manuelle Therapieverfahren zur segmentalen Traktion und Mobilisation in Kombination mit aktiven und passiven Techniken zur Dehnung der Muskulatur, Atemübungen, Übungen zur segmentbezogen Stabilisation und muskulären Kräftigung.

Da die auslösenden Ursachen häufig auf berufsspezifischen Anforderungen beruhen, sind sie auch durch optimierte ergonomische Arbeitsplatzgestaltungen nicht zu beseitigen. Strebt man nachhaltigen therapeutischen Erfolg an, ist die Fortführung und Beibehaltung grundlegender Maßnahmen wie Dehn- und Kräftigungsübungen nach der verordneten Physiotherapie erforderlich. Werden nach den physiotherapeutischen Behandlungen diese Eigenmaßnahmen nicht regelmäßig und konsequent fortgeführt, sind wiederkehrende Beschwerden  und der Beginn eines Teufelskreises vorprogrammiert.

Vor diesem Hintergrund sind Methoden zu fordern, die den Betroffenen in die Lage versetzen, das schmerzhaft gestörte Gleichgewicht durch einfache Maßnahmen nicht nur wieder her zu stellen, sondern auch zu erhalten. Im Idealfall sollte ein solches Behandlungskonzept das gestörte Gleichgewicht durch einfache Maßnahmen wieder herstellen und dem Patienten Maßnahmen an die Hand geben, die einfach, erfolgreich und von hoher Akzeptanz gekennzeichnet sind.

Eine solche Methode sollte fließend aus der physiotherapeutischen Behandlung heraus von den Betroffenen unkompliziert fortzuführen sein. Diesen Ansprüchen genügt die Yellow-Head-Methode, indem sie den Patienten bereits während der physiotherapeutischen Behandlung integriert und ihm die Fortführung der erforderlichen Maßnahmen in einfacher Weise ermöglicht.

Wirkweise der Yellow-Head-Methode

Kernstück der Yellow-Head-Methode ist ein spezielles Aktivlagerungskissen, der „Yellow-Head“. Es handelt sich hierbei um ein Lagerungskissen aus PU-Schaum für den Kopf. Die spezielle Formgebung bewirkt die Flektion (Beugung) der mittleren und unteren HWS sowie Inklination (Neigung) der oberen HWS. Die gesamte HWS wird durch das Eigengewicht des Schultergürtels gleichzeitig extendiert (passiv gedehnt). Im Gegensatz zu herkömmlichen bekannten Lagerungskissen für die Halswirbelsäule mit passiv unterstützenden Eigenschaften, wie Nachtlagerungskissen, bewirkt der „Yellow-Head“ aktive Effekte.

Die spezielle Lagerung des Kopfes entlastet die Wirbelgelenke durch Traktion und bewirkt spürbare muskuläre Entspannung. Durch Aufweitung der Nervenaustrittskanäle (Foramina intervertebralia) und des Spinalkanals (Wirbelkanals) werden die Zirkulation sowie die venösen und lymphatischen Abflussmöglichkeiten verbessert. Das Liegen in dieser Position führt darüber hinaus zu psychischer Entspannung, die durch einfache Übungen aus dem Bereich des autogenen Trainings oder des Yogas verstärkt wird.

Funktionelle Untersuchungen im Hochfeld-Kernspintomographen konnten bereits nach 3-minütiger Liegedauer auf dem Yellow-Head die Effekte an der HWS nachweisen. So kam es in allen Abschnitten der HWS zu einer Erweiterung der Nervenaustrittskanäle und einer Erweiterung des Durchmessers des Spinalkanals. Die Erweiterung der Nervenaustrittskanäle (Neuroforamen) betrug teilweise mehr als 50% der Ausgangsweite. Besonders bemerkenswert war, dass es auch in verschleißbedingt  veränderten Segmenten zur Erweiterung der Neuroforamen kam.

Die beschriebene Methode vereint somit in einfacher Weise altbekannte und bewährte Behandlungsprinzipien wie Traktion (Zug), Extension aus dem Bereich der Manuellen Therapie und Entspannung mit Entspannungsübungen aus dem Bereich des Yogas, der progressiven Muskelentspannung oder des autogenen Trainings.

Die Akzeptanz durch die Patienten entsteht auch dadurch, dass durch eine passive Maßnahme – Liegen auf dem Lagerungskissen - ein nachhaltig wohltuender „aktiver Effekt“ erreicht wird.

Kontraindikationen für die Yellow-Head-Methode

Nicht angewendet werden sollte die Yellow-Head-Methode in folgenden Situationen: Z.n. frischer Distorsion der HWS, frische Bandscheibenvorfälle / akute Nervenwurzelentzündungen der HWS, segmentalen Instabilitäten der HWS (angeboren, degenerativ und posttraumatisch), Meningitis, Durareizungen, frischer Z.n. Apoplex, Z.n. Bandscheibenprothese der HWS, Z.n. Hirnschrittmacher bei M.Parkinson, angeborenen Fehlbildungen der HWS, spastischem Torticollis, Tumoren und anderen raumfordernden Prozessen im HWS- Bereich, Z.n. Drainage bei Hydrocephalus.

Mehr über Yellow Head Methode

Autor: Dr. Michael Buhr
Facharzt für Orthopädie - Sportmedizin – Chirotherapie
Orthopädie Poppelsdorf in Bonn

Hat Dir der Artikel von Dr. Michael Buhr über die Yellow Head Methode gefallen? Wenn Du mehr über die Auswirkungen von Fehlhaltungen und Überbelastungen auf die Halswirbelsäule  lesen möchtest, so kannst Du Dir hier jede Menge wissenschaftliche Abhandlungen finden:

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In dem Artikel Das fünfte Chakra öffnen kannst Du nachlesen, wie eine Yogalehrerin über ihre Erfahrungen mit Verspannungen bei Yogaschülern berichtet, wie sie mit Kundalini Yoga Übungen das fünfte Chakra öffnet und wie sie das Yellow-Head-Kissen in den Entspannungsphasen einer Yogastunde einsetzt.

 

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