Zurück ins seelische Gleichgewicht mit Bachblüten
von Ulla Häming
Der Sommer ist nun da, das Leben findet jetzt noch intensiver statt, viele Menschen sind positiver gestimmt. Durch die einfache Wirkungsweise der Bachblüten haben auch die Menschen, die all das noch nicht fühlen und spüren können, die Möglichkeit, die sonnendurchflutete Stimmung in ihr Leben einfließen zu lassen.
Bei der Wahl der Bachblüten steht der Fokus auf die jeweilige aktuelle Gemütsverfassung des Menschen im Vordergrund. Wenn man das Gefühl hat, alles um einen herum ist grau in grau, auch wenn draußen die Sonne scheint, könnten die Bachblüten eine große Hilfe sein, um wieder Farbe ins Leben zu bringen. Ganz entscheidend für den Erfolg einer Bachblütenbehandlung ist die Tatsache, dass man erstens etwas an seinem Charakter verändern möchte und zweitens ehrlich zu sich selbst sein sollte.
Drei weiße Blumen
Es gibt drei weiße „Blumen“, einmal den doldigen Milchstern (Star of Bethlehem), die weiße Rostkastanie (White Chestnut) und die weiße Clematis, die allein vom Anblick her schon sehr positiv wirken.

Weiße Clematis
Es gibt sie zwar mittlerweile schon in sehr vielen bunten Farben, aber die Weiße ist etwas Besonderes. Sie wird eingesetzt, wenn man apathisch wirkt, alles im Tagtraum erlebt oder das Gefühl der Ohnmacht vorherrscht.
Clematis lässt das Gefühl im Hier und Jetzt zu sein wieder deutlicher werden.
Bei den Bachblüten handelt es sich nicht um eine Therapie mit Pflanzen bzw. Blumen, die am Bach wachsen. Die Therapie wurde vielmehr von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) ins Leben gerufen. Dr. Bach suchte nach Heilmitteln, die nicht die einzelnen Symptome bekämpfen und Krankheiten behandeln, sondern die den Menschen mit ihrer Persönlichkeit sieht und kuriert. Er beobachtete und forschte über viele Jahre, auch in eigener Praxis. Hier entdeckte Bach, dass nicht bei all seinen Patienten, die von der gleichen Krankheit betroffen waren, ein und dieselbe Behandlung erfolgreich war. Er ging davon aus, dass das Gefühlsleben großen Einfluss auf die Gesundheit und auch die Erkrankung hatte.
Dr. Bach kristallisierte in den Jahren 38 verschiedene Gemütszustände wie Angst, Eifersucht, Wut, Traurigkeit, Mangel an Selbstbewusstsein heraus und ordnete sie jeweils einer Pflanze zu. Die Namen der Pflanzen sind auch heute noch in englischer Sprache benannt. Er stellte aus Blumen und Bäumen, mit Hilfe der Sonne und des Wassers, 38 Konzentrate her, die jeweils einen Gemütszustand positiv bearbeitet.
Die Bachblüten wirken auch bei Menschen, die nicht daran glauben. Sogar Tiere, besonders Pferde, Hunde und Katzen und auch bei Pflanzen werden die Blumen positiv eingesetzt. Man wählt aus den Konzentraten eine Mischung aus mehreren heraus, die dann innerlich, verdünnt als Tropfen eingenommen werden.
Die Bachblüten sind Hilfsmittel und haben nicht die Aufgabe seelische oder körperliche Symptome wegzuzaubern, sondern helfen die Ursache der Symptome zu bewältigen. Um dauerhaft seelische Beschwerden zu lösen, sollte ein fachkundiger Therapeut/-in aufgesucht werden.
Autorin: Ulla Häming
Ulla Häming ist Therapeutin mit dem Fokus auf
Bachblüten-Beratung, Breuß-Dorn, Fußreflexzonen
Spiritualität, Reiki-Entspannung und Meditationen.
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