Zum inneren Leuchten mit den Bachblüten
von Ulla Häming
Das Jahr neigt sich dem Ende und für uns ist es Zeit inne zu halten. Die Tage werden kürzer, die Abende und die Nächte werden länger. Durch ein gemütliches, goldscheinendes Kerzenlicht lassen wir die Helligkeit und Geborgenheit von außen in unsere Umgebung hineinfließen. Auch die vorweihnachtliche Stimmung in den Schaufenstern der Geschäfte lässt so manches Herz höher schlagen. Einige Menschen haben es verlernt das „innere“ Leuchten zu fühlen und zu spüren. Mit Hilfe der 38 Heilpflanzen von Dr. Edwart Bach, den sogenannten Bachblüten, kann das seelische Ungleichgewicht wieder hergestellt werden.
Vor ca. 80 Jahren hat Dr. Edwart Bach (1886-1936) die Bachblüten- Therapie ins Leben gerufen. Er hat schon damals nach Heilpflanzen gesucht, die die Gemütsverfassung der einzelnen Menschen positiv beeinflusst. Als Mediziner war er einer der ersten Pioniere auf diesem Gebiet, der den Menschen als eine Einheit sah, nämlich bestehend aus Körper, Geist und Seele. Er entdeckte insgesamt 38 Heilpflanzen, die einzeln einem Gemütszustand zugeordnet werden, wie z.B. Angst, Wut, Trauer, Eifersucht. Bei der Wahl der Bachblüten steht der Fokus auf die jeweilige aktuelle Gemütsverfassung des Menschen im Vordergrund.
Ganz entscheidend für den Erfolg einer Bachblütenbehandlung ist die Tatsache, dass man etwas an seinem Charakter verändern möchte und zweitens auch ehrlich zu sich selbst sein sollte. Bachblüten sind also Pflanzen bzw. Bäume, die mit Quellwasser und Sonne versehen gewonnen werden. Aus diesen insgesamt 38 Konzentraten werden dann für jeden individuell die passenden zusammengestellt. Daraus ergibt sich eine Mischung, die innerlich verdünnt als Tropfen eingenommen werden.
Ich stelle drei goldene Bachblüten vor, die in ihrem Glanz der Farbe gelb Freude und Heiterkeit vermitteln. Sie heißen Gorse (Stechginster), Mustard ( Ackersenf) und Mimulus
(Gauklerblume).

Gorse - die Hoffnungsblüte
Sie weist im negativen Zustand auf innere Verzweiflung, kein Vertrauen und Hoffnung auf eine Verbesserung der jetzigen Lebenssituation hin. Man hat vieles ausprobiert, was weiterhelfen könnte, jedoch ohne Erfolg. Gorse hilft wieder Sonne ins Leben zu lassen, voller Hoffnung und neuen Lebensmut.

Mimulus - Blume für Tapferkeit und Vertrauen.
Die Angst vor ganz konkreten Dingen des alltäglichen Lebens: Angst vor Menschen, Behörden, Arzt, Krankheit, vor Verlust oder auch der Zukunft - sind Themen in diesem negativen Zustand. Man würde sich am liebsten aus der Realität des Lebens zurückziehen. Positiv hilft diese Bachblüte über die Ängste hinauszuwachsen und dem Leben mit heiterer Gelassenheit zu begegnen. Man fühlt sich frei und freut sich des Lebens.

Mustard - Blume der Heiterkeit
Ohne erkennbaren Anlass ist man traurig, energielos und niedergeschlagen. Durch Schwermut und Unlust fühlt man sich gelähmt und von der Welt abgeschnitten. Mustard hilft dunkle Tage als momentanen Zustand innerlich zu akzeptieren und bewusst zu durchleben.
Licht und Heiterkeit ziehen wieder ins Leben ein.
Auch wenn man sich nicht vorstellen kann, wie diese heimischen Bäume uns seelisch ins Gleichgewicht bringen können, muss man nicht daran glauben. Sie wirken auch bei Menschen, die keinen Zugang dazu haben. Bachblüten sind lediglich Hilfsmittel und helfen die Ursache der Symptome zu bewältigen. Wer dauerhaft seelische Beschwerden lösen möchte, der sollte einen fachkundigen Therapeuten/-in aufsuchen.
Autorin: Ulla Häming
Ulla Häming ist Therapeutin mit dem Fokus auf
Bachblüten-Beratung, Breuß-Dorn, Fußreflexzonen
Spiritualität, Reiki-Entspannung und Meditationen.
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