Mit Hormon-Yoga fit und attraktiv durch die Wechseljahre
von Christine Thanner
Hormon-Yoga - Die Alternative zu Hormon-Pillen.
Hormon-Yoga ist eine neue, natürliche Methode. Sie regeneriert und balanciert die Hormonwerte bei Frauen. In den Wechseljahren erleben Frauen oft folgende hormonell bedingte Symptome: Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, trockene Schleimhäute, Osteoporose oder Libidomangel. Hormon-Yoga ist eine neue, einfache Methode, um solche Symptome zu reduzieren, ihnen vorzubeugen, den Hormonspiegel und dadurch die Vitalität, Leistungsfähigkeit, Energie und Lust zu steigern und biologisch jung zu bleiben.
Wie ist Hormon-Yoga entstanden?
Die Brasilianerin, Dinah Rodrigues, jetzt 82, erzählte, wie sie als 65-jährige bei ihrem Frauenarzt Dr. Luciano Marcondes Nardozza war. Er bemerkte ihren ausgezeichneten Hormonspiegel. Sie antwortete, dass dies bestimmt auf ihre Yoga-Praxis zurückzuführen sei. Der Frauenarzt war erstaunt, dass Yoga einen Einfluss auf den Hormonhaushalt hat. Dinah Rodrigues wies daraufhin, dass es sogar möglich sei, eine speziell auf weibliche Hormone ausgerichtete Übungsreihe zusammenzustellen. Die Aufforderung ihres Frauenarztes Dr. Nardozza, diese Übungsreihe zu entwickeln, war der Impuls zur Entwicklung des Hormonyoga. Dinah Rodrigues begann Nachforschungen auf diesem Gebiet zu intensivieren. Seit 1992 gibt sie Hormon-Yoga Kurse, die durch wissenschaftliche Studien begleitet wurden.
Wie wirkt Hormon-Yoga?
Es ist eine Kombination aus energetischem Yoga, HathaYoga, Kundalini Yoga, tibetischen Energieübungen und mentalen Techniken. Zudem enthält es gezielte Übungen gegen Stress und zur Beruhigung des vegetativen Nervensystems, das die lebenswichtigen Vitalfunktionen - wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel – kontrolliert.
Insgesamt sind es vier Stellen, die der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen, um die Hormonerzeugung in Schwung zu bringen: Eierstöcke – Schilddrüse – Hyphophyse – Nebennieren. Das Hauptziel des Hormon-Yogas ist es, die Hormonerzeugung durch diese Drüsen zu balancieren und zu regenerieren. Damit können Wechseljahresbeschwerden vorgebeugt oder reduziert werden.
Weil die Aktivität der Eierstöcke eng mit der hormonellen Funktion der Hypophyse und der Schilddrüse verbunden ist, wird ebenfalls die Tätigkeit der beiden Drüsen angeregt.
Welche Yoga-Übungen können den Hormonhaushalt positiv beeinflussen?
Sich mit Hormon-Yoga fit zu halten dauert nur 35 Minuten. Spezielle Atemtechniken mit einfachen Körperbewegungen und Mentaltraining wirken gezielt auf die Hormondrüsen. Die Übungen des Frauen-Hormon-Yogas sind speziell zur Aktivierung der weiblichen Hormondrüsen und Förderung der Hormonwerte ausgewählt. Hormon-Yoga besteht aus Aufwärmübungen, 14 Hauptübungen und Antistressübungen.
Bei welchen Symptomen der Wechseljahre kann Hormon-Yoga eingesetzt werden?
Charakteristisch für die Wechseljahre ist der Rückgang der Erzeugung der Hormone. Hormon-Yoga wirkt dem entgegen, beugt vor und reduziert die mit den Wechseljahren verbundenen Symptome. Hormon-Yoga wirkt auch vorbeugend gegen die durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefässerkrankungen.
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. Statistisch beginnt ab dem 40. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen kommen:
- Seelische Symptome: Reizbarkeit, depressive Verstimmung, Unruhe, Antriebslosigkeit, Beklemmungen, Ängste, Libidomangel
- Körperliche Symptome: Hitzewallungen, Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute, Gelenkschmerzen, Energieverlust, Abnahme der Leistungsfähigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall, trockene Haut, Faltenbildung, u.a.
- Geistige Symptome: Konzentrationsstörungen, u.a.
Erfahrungen mit Hormonyoga
Hormon-Yoga braucht keine Vorkenntnisse. Bisherige Erfahrungen der Seminarteilnehmerinnen zeigen zudem: Nebst der Symptomreduzierung erhalten sie wieder Schwung für ihr Leben. Sie werden weniger anfällig gegen Stress und verspüren neue Lust und werden im Beruf leistungsfähiger.
Wie kann man sich regenerieren, wenn man mit viel Stress lebt? Ein hoher Cortisolspiegel im Blut ist ein Zeichen für hohe Dauerbelastung und Stress. Das Hormon muss Reserven aus Knochen und Haut mobilisieren, um den Körper bei Leistung zu halten – leider auch aus den kollagenen Fasern, die dazu beitragen, dass unsere Haut elastisch bleibt. Mit der Folge, dass die Haut an Elastizität und Feuchte verliert. Hormon-Yoga bietet dazu Entspannungsübungen an, die den Hormonwert des Cortisols - als Gegenspieler zum wichtigen Östrogen - in Schach halten.
Mehr über Hormon-Yoga
Christine Rosa Thanner leitet das Institut für Vitalitäts-Management® und Hormon-Power®. Sie ist Sportwissenschaftlerin, zertifizierte Hormon-Yoga-Trainerin, Expertin für natürliche Hormonaktivierung und E-Book-Autorin. Sie berät, leitet Seminare und hält Erlebnis-Vorträge. Neu ist das "Hormonische Wohlfühl-Wochenende" in Zürich mit Hormon-Yoga und mehr.
Hat Dir der Artikel von Christine Thanner über Hormonyoga gefallen? Dann schau Dir doch noch das Video von Christiane Thanner an. In diesem Video präsentiert sie zwei Übunge aus dem Hormon Yoga, um Stress abzubauen. Hier gehts zum Video Hormon-Yoga Übungen.
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