Das Kronenchakra im Aroma Yoga

Das Kronenchakra im Aroma Yoga

von Tanja Bochnig


Der Sitz des Kronenchakra befindet sich oberhalb des grobstofflichen Körpers über dem Scheitelpunkt unseres Kopfes. Dieser Punkt beschreibt einen Eintrittsbereich für die kosmische oder auch göttliche Energie, die ununterbrochen in uns einfließt. In den Darstellungen östlicher Kulturen wird dieses Chakra symbolisch meist durch einem tausendblättrigem Lotus (sahasrara= tausendfältig, tausendfach) abgebildet. Dem Sahasrara Chakra werden verschiedene Attribute zugeordnet: Spiritualität, Erleuchtung, Gottvertrauen, Vollendung und ultimative Quelle des Erwachens. Im Grunde sind es Attribute welche die Verbindung zum göttlichen Strom in irgendeiner Weise beschreiben. Ist unser Bewusstsein hier konzentriert geben wir nach und nach die Ich-Identität auf, um in der ganzheitlichen Wahrnehmung des Selbst mehr und mehr unseren göttlichen Plan zu erfüllen.Der Geist oder die Bewusstseinsebene, die dem Sahasrara entspricht, ist das uns innewohnende göttliche Bewusstsein, das manchmal auch als Überseele bezeichnet wird.

Vorherrschend können wir über dieses Chakra die Selbstidentifikation als Seele (Atman) entwickeln, das Sein (Sat) an sich durchdringen und Erleuchtung (Samadhi) erlangen, aber auch die Auseinandersetzung mit Autorität, sowie die Einheit im Leben und mit der Welt erfahren.Unter Betrachtung der geistigen Hintergründe aus der Yogaphilosophie wurden für Aroma Yoga entsprechende Übungen gewählt. Neben dem Kopfstand (Sirsasana) kommen verschiedene eher kontemplative Praktiken, Visualisierungen, Meditationen und ruhige Atemübungen (Pranayama) zum Einsatz. Der Kopfstand hilft auf physischer Ebene die Perspektiven im Leben umzukehren beziehungsweise zu erweitern und unsere gewohnten Betrachtungswinkel zu vergrößern. Visualisierung primär der Farben violett, weiß oder gold, aktivieren die Qualität dieser Lichtströme in uns. Gebete, geführte und stille Meditationen mit Konzentration auf das Sahasrara Chakra harmonisieren unsere Gefühle und das Gemüt. Wir entwickeln Mitgefühl und die Fähigkeit Wahrheit zu erkennen. Die Übungen im Aroma Yoga sind sehr stark auf das Aktivieren und Entwickeln der Qualitäten in den Energiezentren ausgerichtet. Der Focus bei den sechs unteren Chakren ist ebenso entsprechend ihrer vorherrschenden Aufgaben gesetzt.

Über das siebte Chakra werden alle Quellen in uns mit der göttlich kosmischen Energiequalität angereichert. Über dieses Chakra können wir die Führung der Seele wiederherstellen und sie aus der Knechtschaft von Ego und Verstand befreien. Die angesprochene Instanz ist das höhere Selbst. Steigt unser Energiestrom (Kundalini) bis zu diesem Zentrum auf, wird das in der hinduistischen Tradition auch als die Vereinigung zwischen Shiva und Shakti beschrieben, wodurch dann Selbstrealisation oder Samadhi erreicht werden kann und wir das Erwachen in einem universellen wahrhaftigen Leben erfahren. Wenn wir unser Kronenchakra öffnen und voll entwickeln, erfahren wir das Unbekannte, das Unendliche, eine Realität welche das physische Bewusstsein bei weitem übersteigt.

Die Drüsen, die dem Kronenchakra zugeordnet werden, sind die Epiphyse oder Zirbeldrüse und der Hypothalamus. Ihr Sitz ist das Zwischenhirn. Der Hypothalamus ist besonders wichtig für die Koordination der hormonalen Vorgänge in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Dem Sahasrara ist kein Element zugeordnet, da es über eine den Elementen übergeordnete Qualität verfügt und gleichzeitig alle Elementqualitäten beinhaltet. Seine Farben sind das helle Violett, Weiß und Gold.

Die Zuordnung der Pflanzen zu den jeweiligen Chakren im Aroma Yoga wurde zum Teil aus Erkenntnissen der Aromatherapie, aber auch aus der jahrelangen Anwendungserfahrung hergestellt. Das Finden von Harmonien bestimmter Düfte mit entsprechenden Chakren erfolgt wie alles in Kommunikation stehende durch das Erkennen und Erfahren von Resonanz. Für das Sahasrara Chakra werden u.a. die ätherischen Öle von Lavendelblüte und der weißen Angelika Pflanze verwendet (Englisch: Angelica oder Archangelica - übersetzt: Engel oder Erzengel). Hier macht Sprache einmal mehr die Resonanzebene deutlich und verweist auf die Verbindung der Pflanze zum himmlisch Göttlichen. Wahrhaftig stärkt Angelica die Brücke zwischen physischer Welt und dem universellen Schöpfer. Betrachtet man die Blüten der Angelica findet man eine Signatur der Vielfältigkeit. Man könnte dieser Blüte fast eher die Assoziation zur tausendblättrigen Blüte zuordnen als dem Lotus.
 
Lavendel kann bei hohem Blutdruck und zum Stressabbau hilfreich sein, es wirkt beruhigend und ausgleichend auf unseren Körper, die Sinne und kann Schmerzen und Ängste unseres Gemütes lindern. Die Schwingungsfrequenz violetten Lichts ermöglicht uns vom Leben “zurückzutreten” und uns von anhaftenden Gefühlen und dem Ego zu lösen. Lavendel hilft uns alle Chakren zu balancieren und zu harmonisieren. Es wird mit spiritueller oder bedingungsloser Liebe assoziiert. Lavendel ist außerdem eines der wichtigsten ätherischen Öle in der subtilen Energiearbeit und hilft uns alle Chakren auszugleichen. Äquivalent steuert das siebte Chakra alle unteren Chakren. Lavendel hat über eine primäre Wirkung auf das Kronenchakra, einen sekundären Einfluss auf alle anderen Energiezentren.

Die violett blaue Blüte des Lavendels spiegelt das königliche Chakra, über welches die starke violette Lichtvibration gebündelt wird. Lavendel ragt gerade und direkt in den Himmel, ähnlich wie die Energie, die durch den Kopfstand aktiviert wird. Wenn wir in der Asana des Kopfstandes die Fußsohlen in den Himmel ragen lassen, bleiben wir verwurzelt mit dem Kopf auf der Erde. Zur Veranschaulichung könnten wir den Kopfstand auch mit einem umgedrehten Baum vergleichen.

Die Lavendelblüte personifiziert in der spirituellen Aromatherapie die warme, schützende und liebende Energie der Mutter Erde. Nährend, sorgend und ausgleichend hilft sie uns zu erkennen, dass wir alle eine Bestimmung im Leben zu erfüllen haben. Es ist an uns durch tägliche Yogapraxis herauszufinden welche Aufgabe der göttliche Plan für uns vorgesehen hat. Naturreine ätherische Aromen potenzieren unsere Aufnahmefähigkeit und erinnern an unsere Bestimmung, indem sie unsere Resonanzfähigkeit mit dem ursprünglich natürlichen Strom wieder herstellen. Wir danken im Aroma Yoga der Mutter Erde und der göttlichen Quelle für ihre zahllosen Geschenke, die unserer Seele richtig angewendet Flügel verleihen können.

Tanja Bochnig

Tanja Bochnig hat Aroma Yoga entwickelt.
Schon mit jungen achtzehn Jahren startete sie ihre Karriere als Model. Nach den Modemetropolen Paris und London landete sie in New York. Trotz großem Erfolg galt ihr eigentliches Interesse ganz anderen Gebieten. Yoga, Aromatherapie, Homöopathie, Pflanzenheilkunde und viele andere natürliche Heilweisen weckten ihre Leidenschaft. Sie entwickelte sich in den Yogastilen Hatha, Vinyasa, Jivamukti und Kundalini weiter und  wurde zur Yogalehrerin zertifiziert. Tanja ging dem Wunsch nach aus Zwei Eins zu machen. In verschiedenen Yoga Schulen New Yorks unterrichtete sie viele Jahre Aroma Yoga.

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